Seit Tagen endlich einmal ein schöner sonniger Tag. Die Vorboten des Frühlings lassen grüßen. Mit wärmenden Sonnenstrahlen und einer ordentlichen Portion Zuversicht im Gepäck ging es am Sonnabend mit 3 Fahrzeugen nach Prenzlau, in die schöne Uckermark. Nach einer stressfreien Fahrt fanden wir die Wettkampfhalle ohne Probleme. Ein kurzer Imbiss und ein Kaffee und der Gürtel wurde geschnürt. Kurz nach 10 Uhr liefen die teilnehmenden Dojos zur Begrüßung auf. Im versammelten Pulk entdeckte man dann auch das eine oder andere bekannte Gesicht. Na dann, Sport frei und möge der Bessere gewinnen!
Unsere Mädels ließen in der Vorrunde im Katawettbewerb nichts anbrennen und erkämpften sich eine Finalteilnahme. Mai, Celina und Mara zeigten als Finalkata die Heian Sandan und wurden mit Gold, Silber und Bronze belohnt. Bei den Jungs legte Gino einen furiosen Fehlstart hin, der für ihn das Aus bedeutete. Schade! Nachdem auch Sven die Segel streichen musste, brachte es Justin mit einer sauberen und konzentrierten Leistung auf einen 2. Platz. Nach einem Vorausscheid im Kinderkatamannschaftswettbewerb (was für ein Wort!) belegten unsere Rangen den 1.Platz (Gino, Justin und Sven) und die Mädels den 3.Platz (Mara, Celina und Mai). Beim Kumite konnte sich Mai durch die Vorrunde kämpfen und wurde mit einer Bronzemedaille belohnt. Bei den Jungs teilten sich Justin und Sven den 3.Platz und Gino durfte auf dem Treppchen ganz oben stehen. Unsere Greenhorns Sophia, Marvin und Eric schlugen sich wacker. Leider reichte es diesmal noch nicht für ein Weiterkommen, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer und steinig. Auch Pawel konnte bei den Kampfrichtern trotz überzeugender Leistungen keinen Blumentopf gewinnen.
Für unsere Frauen war die diesjährige Teilnahme an der ODM sehr ernüchternd. Franzi und Kathleen hatten das Pech, in Kata sowie Kumite gleich auf deutlich stärkere Gegnerinnen zu treffen und mussten sich so in der jeweils ersten Runde geschlagen geben. Auch wenn bei beiden die Enttäuschung sichtbar groß war, haben sie an Erfahrung gewonnen.
Fazit des Wochenendes:
Unsere Greenhorns Sophia, Marvin und Eric haben sich gut geschlagen, obwohl es noch nicht für eine Platzierung gereicht hat. Weiter so! Unseren Frauen möchte ich nur sagen, Kopf hoch, es gibt immer jemanden der besser ist. Das weitere Training sollte eigentlich genau in unsere Richtung gehen. Die Grundschule als Basis für das Kumite in freier Gestaltung. Die Kampfrichterleistungen waren stellenweise absolut indiskutabel! Besonders Mara und Pawel sollten sich nicht so sehr darüber ärgern, sondern konsequent an der Verbesserung der eigenen Techniken arbeiten. Ein Dank an Sophias Eltern, die einen Teil der Transportkapazität gestellt haben. Dem Veranstalter sei auch ein Lob ausgesprochen. Die Malstraße und das Gesichter- Bemalen war neben den Zeichentrickfilmen ein willkommener Zeitvertreib zwischen den Wettkämpfen. Ein leckeres Essen hat unseren sonnigen Ausflug sättigend abgerundet. Mit Cola, Saft oder Kaffee wurde auf den Erfolg angestoßen, der ein oder andere Frust weggespült oder mit einem Kloß erschlagen.
P.S. der Kampf mit sich selbst ist der erste Schritt zum Erfolg,
in diesem Sinne, haut rein,
Oss der Jürschn