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4x4 Dan-Prüfung beim Gasshuku in Tamm

02.-06. August 2010

" Von Vieren, die auszogen... "

 

… in aller Frühe zunächst zu dritt (eigentlich 4) in abenteuerlicher Fahrt (Dirki San war ein sehr „bewegender“ u. “beweglicher“ Fahrer) gen Süden: Ziel und Motivation für Heinz, Dirk, Jürgen und Andreas war nach so und so vielen Jahren doch nochmal, den nächst anstehenden Meistergrad , sprich DAN, anzustreben und jahrzehntelange Karate-Auseinandersetzung induktiv-deduktiver Art bestätigt zu sehen. Dabei hatte sich der Samurei Jürschen aus berufsethischen Zwängen entschließen müssen, nur zum shotokanischen Gashuko-Höhepunkt zu erscheinen, was aufgrund seiner exorbitanten Karate-Leistung jedoch auch nur zu gerechtfertigt war, aber dennoch bedauerlicher Weise ein gewisses Erlebnis-Vakuum darstellte.

Also stellten wir 3 Übrigen uns am 02.08., Montag um 7.00 Uhr, mit dem 1. Training dem Gashuko-Spektakel 2010 in Tamm und konstatierten, dass man auch in aller Herrgottsfrühe die Kata Goju-shiho-sho nicht nur in die normale Richtung, sondern auch links herum trainieren kann und ca. 250-300 schwitzende, ächzende Oss-rufende Karatekas ab 3. Dan diese Belastung auf wundersame Weise überstehen! Damit war der Belastungspunkt gesetzt, und so zog es sich mit stets neuen Herausforderungen über die gesamte Woche täglich dreimal hin, was mein ehemals leistungssportliches Herz freudig zur Kenntnis nahm!

Natürlich war der abendliche, assimilierende, interiosierende/ exteriosierende Prozess nicht zu vergessen und hatte, was die Kommunikationsinteressen betraf, ohne Frage seine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Aber, aber: Das viele Bier…. und immer so spät!! Dennoch kann man natürlich viele interessante Eindrücke nennen, wie z.B. Sensei Akita als Super- Karaoke-Star oder die Begegnung mit Altmeister Sugimura und natürlich auch mit Sensei Ochi, der übrigens so locker mal unseren Dirki-San beim Frühstückskaffee die Bassei-Dai linksrum laufen lässt und somit allgemeine Prüfungsverunsicherung bei den Umstehenden auslöst. Tja, und dann hat mich Siegfried, ein Schwarzgurt, im persönlichen Kennenlernen absolut beeindruckt: Erst nach geraumer Zeit hatte ich erkannt, dass ich es mit einem blinden Sportler (nur 2% Sehfähigkeit sind ihm verblieben) zu tun hatte. Am Abend des 4. Tages sahen wir Supervorführungen mit Schwertkampf, Selbstverteidigung und internationalem Wettkampf.

Kann nur bei allen imposanten Eindrücken und Erfahrungen nicht leugnen, dass mir mein Sensei Risto dabei gefehlt hat. Umso mehr tat es gut, durch seinen Anruf nach absolvierter Prüfung seine Gratulation entgegennehmen zu dürfen und ihm zugleich meinen innigsten Dank zu übermitteln, so dass alles in Relation zur wirklichen Bedeutung gesetzt war.

Danksagung

Dank an meinen Dirki-SAN , der alles motorisierte, bewegliche, organisatorische und auch emotionale BUSHIDO-mäßige voll im Griff hatte.

Dank an Heinz, der mit vielen klugen Anregungen und Erfahrungen aus seinem Karateleben unsere Gespräche gewürzt hat, und sich mit geduldigen taktil-sensorischen Bemühungen meiner Halsblockierung angenommen hatte.

Dank auch an unseren Vereinsvorsitzenden Sensei Jürgen für seine Leistungspräsenz und seinen persönlichen emotionalen Druck auf mich, durchzuziehen und Prüfung zu machen.

Dank natürlich auch an das „Hinterland“ wie Jessi, Charlie, mein Vertretungssempai Eric und sowie an die Blaugurtgruppe „Die. u. Do.“ , die fleißig mit mir Kata geübt hat!

Oss, Euer Andi




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