Es war ein schöner Freitag Abend, als wir uns vor dem Dojo trafen, um eine lange, aber schöne Reise nach Finnland zu machen. Nach ein paar Stunden Autofahrt zur Fähre, die ziemlich heiter war, konnten wir uns erst einmal die Beine vertreten, bevor wir mit dem Schiff nach Schweden übersetzten. Als wir dort angekommen waren, fuhren wir die Nacht mit dem Auto durch und am nächsten Tag kamen wir um 18 Uhr an der Ostsee an. Dort schliefen wir in Zelten am Strand oder im Auto. Am nächsten Tag sind wir dann durchgefahren, so dass wir endlich um 18 Uhr an unserem Ziel ankamen.
Dort lief die Tage ein wunderschöner, aber auch anstrengender Film ab, denn wir wurden Morgens um 8 Uhr geweckt, so dass wir pünktlich um 8:30 Uhr Frühstücken konnten. Das Motto „5 Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten Pünktlichkeit“ durften wir uns in den folgenden Tagen oft anhören. Dann konnten wir uns ein wenig entspannen, um schließlich um 10 Uhr zum Training zu gehen. Dieser Spaß wiederholte sich jeden Tag und ging eine Stunde lang. Dann hatten wir ein wenig Freizeit, um pünktlich um 12:30 Uhr das Mittag zu genießen. Nach und vor jeder Mahlzeit musste der Küchendienst seine Arbeit machen. Danach kam eine weitere Pause bis zum Nachmittagstraining um 15 Uhr. Anschließend waren wir meist Baden oder Angeln, was immer mit viel Spaß verbunden war. Nach dem Abendbrot gingen wir oft in die Sauna, um dann kaputt ins Bett zu fallen.
Dieser Film stoppte aber für einen kurzen Moment, denn am Mittwoch hat etwas ganz anderes auf uns gewartet. Morgens ging es natürlich wieder mit einem leckeren Frühstück los, damit wir dann gestärkt für den Tag mit den Autos losfahren konnten. Dort angekommen wanderten wir los. Das war, finde ich, ziemlich lustig. Nach einer Weile machten wir an einer kleinen Hütte eine Pause und haben dort Würstchen gegrillt und Quinoa verspeist.
Einige leiden noch heute unter einem „Quinoatrauma“.
Dann machten wir uns auf einen anstrengenden, von Mücken geplagten Rückweg. Wir fuhren noch zu einem See, wo Einige angelten und Viele badeten.
Donnerstag war der große Tag der Finnenanreise. Das bedeutete natürlich Hardcoretraining bei Risto. An diesem Tag gab es aber auch lustige Dinge, wie zum Beispiel, dass die Kinder alle Erwachsenen mit Wasserbomben beworfen haben. Ja, das war sehr lustig, aber wir wussten bald, dass das ein Nachspiel haben würde. Dann gab es an diesem Tag noch einen Wettbewerb. Das Ziel war, dass immer 2 Schwimmer gegeneinander schwimmen und sobald diese am Steg angeschlagen haben, durften 2 Kanus los, dann wieder 2 Schwimmer und immer wo weiter. Das war echt spannend. Den Abend ließen wir dann noch gemütlich am Lagerfeuer ausklingen!
Am Samstag kam das letzte Highlight. Denn nun kam die Rache der Erwachsenen. Sie sagten, dass wir uns alle zu einem Gruppenfoto in Karateanzug auf den Steg stellen sollten und dann wurden wir alle ins Wasser geworfen. Haha war das witzig. Anschließend kam noch eine ganz lustige „Nachtwanderung“ und da es Nachts nicht dunkel wurde, ging es mit verbundenen Augen los. Wir durften nicht reden und außerdem bekamen wir noch lecker Essen auf dem Weg.
Was für ein Service, igitt war das eklig. Wir mussten im und am Wasser langlaufen und hatten meistens nur eine Hand oder einen Stock welcher uns führte. Am anderen Zelt angekommen grillten wir noch ein wenig und machten uns dann auf den Weg in die Sauna. Am nächsten Tag begann dann die lange Heimreise.
Und wir freuen uns natürlich alle auf die nächste Fahrt in 2 Jahren.
Oss E.P.
Bilder