3.Advent einmal anders

Mein erstes Gefährtentraining 

10.12.2016, Samstag morgen, Treffpunkt alter Kuhstall in Hohenthurm, Norman und Sebastian kommen aus Halle, stellen das Auto bei Sebastians Schwiegereltern ab und wir düsen in einer kurzweiligen Fahrt nach Kamenz, in das Trainingszentrum Tomogara, dem Dojo von Skrupi. Noch ein kurzer Halt beim Bäcker und eine kleine Stärkung für das bevorstehende Training. Wir sind relativ früh da und ich sehe mich etwas im Dojo um.

Dieses Wochenende steht im Zeichen der Dan-Vorbereitung. Einige Teilnehmer haben sich nächstes Jahr das Ziel gesetzt, vor Shihan Ochi den 1. oder nächsthöheren Dan abzulegen. Demzufolge waren am Samstag 3 Trainingseinheiten geplant.

Für die erste Grundschuleinheit hatte sich Andreas Rybicki bereiterklärt. Andreas war sehr gewissenhaft und hat sich im Vorfeld im Training bei Risto sehr gut darauf vorbereitet. Seine seltene Trainerpraxis hat man ihm etwas angemerkt, aber er hat es gut umgesetzt.

Nach einer kurzen Pause ging es mit der 2.Einheit weiter. Mit durchgeschwitztem Leinen sind wir unter Anleitung von Jessica Zacke die erforderlichen Katas gelaufen. Meine Augen waren bei vielen Katas mehr nach links, rechts, hinten oder vorn gerichtet, um wenigstens einigermaßen den Ablauf zu erfassen. Für mich stehen noch viele Trainings- und Schweiß Stunden an. Auf alle Fälle hat Jessica ihr Training gut aufgebaut. Anfangs liefen wir die Katas gemeinsam, dann in Gruppen, um sich untereinander zu helfen und zu verbessern.

Die dritte Einheit stand im Zeichen des Kumite. Norman hat uns allen noch einmal alle Kumiteformen beginnend über das Gohon-, Kihon- bis hin zum Jiu Ippon Kumite erläutert und auf die wesentlichen Dinge hingewiesen. In den einzelnen uns zum Teil unbekannten Trainingsformen, wie zum Beispiel dem Okuri Kumite, kann man abwechslungsreich beliebige Angriffs- und Abwehrtechniken trainieren.

Jede Einheit für sich war für mich persönlich eine Bereicherung, ob durch die Trainer an sich, oder alle Mittrainierenden. Die gegenseitigen Ratschläge und Tips sind nicht mit Gold aufzuwiegen und dafür möchte ich mich im Namen aller bedanken.

Aber nicht nur das Training, sondern auch der Abend an sich, mit der entspannenden Sauna, einer leckeren ungarischen Gulaschsuppe vom Hausherren und dem Besuch des Weihnachtsmarktes waren Highlights des Wochenendes.

Die gemeinsame Auswertung des Trainings, durch das Ansehen der aufgenommenen Videos, war dann der Abschluss des Abends.

Sebastian behauptet, ich hätte geschnarcht, aber das ist bloß eine Behauptung! Norman hat gut geschlafen und ich habe es nicht gehört.

Samstag morgen: gemeinsamer Frühsport mit allen wichtigen Katas und einem leckeren Frühstück als Abschluss. Noch einmal danke an den Gastgeber!!!

Es ist eine Ehre und sehr hilfreich an solch einem Training teilnehmen zu dürfen.  Bis zum nächsten Mal,

Andreas Herrmann

 

 

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