Open Air Gasshuku Frauensee

Sieben Tage Regenwetter, drei Tage Sonnenschein – so soll es fast immer sein.

Pünktlich zum diesjährigen Open Air Gasshuku am Frauensee verzog sich der Herr Regen und wir konnten noch einmal mit der Sonne im Gesicht trainieren.Diesmal entwickelte sich das Karate- Trainingslager zum Familien Outdoor Wochenende. Zahlreiche Nichtsportler (wie die Mamas und Papas) unterstützten die Karatekas in ihrem Tun. Früh am nächsten Tag ging es auch schon los: trainieren für das Spiegelbild, trainieren für Andi´s Gesundheitsblick am Frühstücksbuffet, trainieren für das Gruppenfoto und trainieren im Karate Gi. Bei den Fortgeschrittenen stand Beinarbeit auf dem Plan  insbesondere Suri Ashi – viel Vergnügen bereitet dies nicht auf einen Rasen- Sand- Kienapfel- Untergrund. Unsere jüngsten Beginner und Karate Kiddies durften sich mit der Kata Heian Sandan auseinandersetzen. Sensei Andi brachte ihnen die entsprechende Bunkai bei und ich durfte in der zweiten Einheit die Kata von links nach rechts, von oben nach unten, von hierhin nach dorthin und sogar mit geschlossenen Augen betrachten und korrigieren. Bevor ich mein Vergnügen jedoch hatte, konnten alle gemeinsam klassische Grundschultechniken wie Zuki und MaeGeri dem Gegenüber präsentieren.

Auf Grund der Wetter“vor“lage mit viel Regen gab es am Samstagabend auch kein Problem mit der Lagerfeuer- Genehmigung. Fleißig Holz gesammelt, zum Häufchen aufgetürmt konnten wir abends das Feuerchen genießen und das von  unseren Mamas handgekneteten Knüppelteig schmecken lassen. Mitten in der dunklen Nacht wurden schließlich die Jüngsten und Kleinsten in den Wald geschickt um die Mutter Natur auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Oh sorry, war ja dunkel – also fühlen/riechen und schmecken. Quer durch das Land der Wildschweine und Jäger ging es vorbei an Spinnen, dunklen Tannen, Jägerhochständen und komischen aber hilfsbereiten Nachtgestalten. Wie im Märchen Hänsel und Gretel fanden aber alle den Weg zurück ins Lager und auch ins Bett.

Die letzte Bewegungsmöglichkeit fand man am Sonntagvormittag. Die einen durch hektisches Hin und Her laufen auf der Suche nach dem besten Packplatz oder beim kleinen Strohpuppe- Spielchen (2 Felder Ball) für Groß und Klein.

Groß war nach diesem Wochenende auch mein Schlafdefizit und Klein die Motivation am Restsonntag noch irgendwas zu machen außer die schöne warme Badewanne zu genießen.

Bis zum nächsten Mal

Oss Jessi

 

 

Veröffentlichung 12 Monaten her am · Direktlink