Bushido-Dojo
Über uns

Karate Do im Bushido-Dojo

Der Weg – Kihon, Kata und Kumite

Das Bushido-Dojo Berlin e.V. ist ein Verein, der traditionelles Shotokan Karate in den drei Säulen: Kihon (Grundtechniken); Kata (formalisierte Bewegungsabläufe mit vielen Techniken/Kombinationen) und Kumite (Kampftraining in verschiedenen Abstufungen) trainiert. Wettkämpfe sind für uns nur Mittel zum eigentlichen Zweck -sich immer weiter zu verbessern – technisch wie auch geistig! Deswegen auch der Name – Bushido – Weg des Kriegers, deren berühmter Ehrenkodex unter anderem die ständige Vervollkommnung des Kriegers forderte. Das Training ist schweißtreibend und anstrengend und für die Karatekas, die schon länger dabei sind, ist es fast zur Sucht geworden. Das Schlagpolster ist für unsere Fortgeschrittenen ständiger Trainingsbegleiter und ermöglicht Ihnen, Techniken bei voller Kraft aber gleichzeitig hoher Kontrolle auszuführen. Das hat jedoch nichts mit „Vollkontakt“ zu tun.

Die Wurzeln des Vereins und Vorbilder

Das Bushido-Dojo Berlin e.V. ist nach dem historischen Umweg über den DKV heute dem DJKB angegliedert und war dort bis zum Jahr 2006 im Stützpunkt Ost organisiert. Wir folgen inhaltlich und technisch vor allem Sensei Risto Kiiskilä, 6. Dan, aus Frankfurt. Risto ist sozusagen unser Mentor und wir richten u. a. jährlich drei Wochenendtrainingslager mit ihm in Berlin aus. Die Ursprünge unseres Vereins gehen zurück auf zwei Kämpfer, die sich bei der Armee beim karateähnlichen Nahkampf und später überraschend an der Hochschule gegenüberstanden und daraufhin unter relativ ungünstigen Umständen eine Karategruppe an der HfÖ in Berlin-Karlshorst gründeten. Zu dieser Zeit trainierten Andreas und Dirk bei Wolfgang Reschke, einem der wenigen Dan-Träger in der DDR. Später stieß auch Jürgen zu dem Trainerduo dazu. 1992 starteten einige aus der HfÖ-Trainingsgruppe in Berlin Marzahn im neuen Fitnessstudio Inform den heutigen Karate-Verein „Bushido-Dojo Berlin e.V.“. Die Eintragung im Vereinsregister erfolgte 1995. Neben Wolfgang Reschke hatte Sensei Yasuyuki Fujinaga, 5. Dan, aus Wien und bis heute vor allem der Finne Risto Kiiskilä einen großen Einfluß auf unser Training und unsere Techniken. Risto war übrigens mit beiden Trainer sehr gut bekannt.

Der Verein heute

Heute hat unser Karateverein ca. 80 Mitglieder im Alter von 5 bis 60 Jahren (davon 12 Schwarzgurte 4×4., 1×3., 2×2. Dan und 12 Braungurte). Dank des hohen Niveaus unseres Fortgeschrittenen-Trainings und der hohen Zahl an Schwarzgurten am Di/So wird das Training auch gern von Schwarzgurten anderer Vereine genutzt, die als Trainer selten noch selbst trainiert werden. Um ein gleichmäßig hohes Niveau auf Ebene der Schwarz- und Braungurte befreundeter Dojos zu schaffen, wurde das Trainertraining „Die Gefährten“ ins Leben gerufen. Bei diesem wird in technischer Ausrichtung an Sensei Risto Kiiskilä die Möglichkeit gegeben, gleichberechtigt unter Schwarzgurten Technik und Trainingsform zu diskutieren und Fehler gemeinsam zu korrigieren. Neben den Lehrgängen, zu denen wir bereits auch Sensei Hideo Ochi, Sensei Tatsuya Naka, Sensei Shinji Akita, Sensei Koichi Sugimura und Sensei Detlef Krüger in Berlin begrüßen konnten, gibt es das jährliche Highlight „Open-Air Gasshuku“ in Frauensee bei Berlin, Gruppenfahrten zu Trainingslagern in Sachsen, Thüringen, Hessen, Konstanz am Bodensee und sogar Finnland, sowie das jährliche einwöchige Dan-Vorbereitungsspecial mit Risto Kiiskilä in Frankfurt/M. Einige Kämpfer haben den Verein bereits mehrfach früher auf DKV-Turnieren und heute auf der Ostdeutschen Meisterschaft des DJKB, dem JKA-Cup, dem Fujinaga-Turnier und diversen weiteren Anlässen vertreten und Medaillenplätze belegt.

Wir meinen ehrliches Karate zu bieten und laden alle Interessierten zu den von uns ausgerichteten Lehrgängen oder zu unsere Dojotraining herzlich ein.

Oss Dirk